Anlässlich des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. Kinder sind Menschen im Sinne des Grundgesetzes und haben das Recht auf körperliche Unversehrtheit UND auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und des Geistes - und wenn sie dann trotzdem religiös werden möchten oder aus seelischen Nöten heraus müssen, haben sie das Recht auch das selbst und frei zu entscheiden. Für Fragen zu Rechten oder Genehmigungen wenden Sie sich bitte an lizenzen@taz.de, auf seiner Vollversammlung am 20. Aus Sicht von Terre des Femmes ist das AfD-Lob zwar Applaus von der falschen Seite, aber kein Grund, die eigene Position zum Kopftuch für Kinder und Jugendliche zu überdenken. Nicht nur, dass diese Forderungen nach einem Verbot völlig überflüssig sind, sondern sogar im krassen Widerspruch zu unserem Grundgesetz und unserer unentwegt propagierten "westlichen" Werteordnung stehen. Die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes hat auf ihrer Jahresversammlung mit großer Mehrheit den Beschluss gefasst, das Kopftuch für minderjährige Mädchen im öffentlichen Raum, vor allem in Betreuungs- und Ausbildungsinstitutionen, gesetzlich zu verbieten. Das ist wohl ein anderes Kaliber. Gutachter hält Kinderkopftuchverbot für möglich. ... Der Fetzen ist ja kein religöses Symbol. Mit Kulturrelativismus wird die Einschränkung der Freiheit des Menschen durch den Menschen, nicht aufgrund sozialer oder materieller Zwänge, sondern aufgrund weltanschaulicher Systeme hingenommen. Verbindliche Leute. Er kämpfe gegen Genitalverstümmelung, Frauenhandel, Gewalt an Frauen, sexistische Werbung – in Deutschland und weltweit. Aber schön haben Sie den Bogen zu den Juden hin bekommen. Wenn Sie sich einmal damit beschäftigen was das Kopftuch symbolisiert, dann hilft ihnen am Schluß nur noch Kulturrelativismus, "westliche Werte" können Sie da jedenfalls nicht mehr heranziehen. Den französischen Feministinnen Rassismus vorzuwerfen ohne deren Position überhaupt ernsthaft darzustellen, ist eine Kritik unterhalb der Gürtellinie. Dafür hat Terre des Femmes, in deren Vorstand ich bin, schon im Jahr 2018 eine Petition gestartet. Terre des Femmes setzt sich dafür ein, dass Mädchen in Kitas und Grundschulen kein Kopftuch tragen dürfen. Ich bin ein Feminist.“. Den „Kopftuch-Antrag“ hatte der Vorstand der Menschenrechtsorganisation Terre des Femmes (TdF) auf seiner Vollversammlung am 20. @Gerhard Schönborn Überdies ist eine Nicht-Zulassung vor Vollversammlungen und Abstimmungen bis zu ca. Das meine Eltern mich haben taufen lassen, das nehme ich ihnen bis heute übel. Abgesehen davon, dass "Konditionierung" hier ein völlig unpassender Begriff ist, der der Dialektik der Erziehung nicht gerecht wird und die Mädchen/Frauen mit Ratten im Labor gleichsetzt, erschließt sich mir nach dieser Argumentation nicht, weshalb Terre des Femmes hier nicht das Verbot von jedweder Erziehung fordert, die nicht der Leitlinie ihres Komitees entspricht. Das sehen manche Frauen in dem Verein kritisch – und schreiben einen offenen Brief. Terre des Femmes bezieht sich genau auf diese Realität. Einen Vorschlag wie den von Terre des Femmes, das Kopftuch für Mädchen zu verbieten, werte ich eher als einen ungeschickten Versuch, ein (staatlich-rechtliches) Gegengewicht zur frühen Vereinnahmung junger Menschen durch islamistische Ideen zu schaffen. Es gibt ganz sicherlich weit brisantere Dinge, über die wir uns unterhalten sollten. Islamverbände und das Heer der Toleranten bekämpfen sie wo sie nur können... @32795 (Profil gelöscht) Danke für Ihr Feedback. Werte werden gelebt und wandeln sich oft nur über Generationen hinweg. In den Positionspapieren von TDF sind die Beweggründe und Forderungen ausführlich dargestellt. Der Mensch ist frei geboren, diese Rousseausche Feststellung ist heute nicht fälscher als in vergangenen Jahrhunderten. Der Verein mache eine „tolle Arbeit“, sagen Meding und Kunze unisono. Konsequenterweise sollte diese Gruppe auch jüdischen Männern das Kippatragen verbieten wollen. Und um die ist es schlecht bestellt. Zu den Erstunterzeichnern gehören unter anderen die Schauspielerin Sibel Kekilli, die Emma-Herausgeberin Alice Schwarzer, der Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer (Grüne), und die Anwältin Seyran Ates. Der Vater kehrte öfter das Trottoir als alle anderen Schwaben links und rechts davon. Manche der Autorinnen wollen aus dem Verein austreten, einige haben ihn bereits verlassen. Terre des Femmes hat eine Petition gegen das Kinderkopftuch gestartet. Was Sie über das Thema ausbreiteten an medizinischen, sozialen, psychologischen Details und Implikationen für die Betroffenen, ließ mich verstört zurück (das Bildmaterial der Dias war entsprechend). Lebensjahr möglich. Kulturfreihei/Klammottenfreiheit? Es verhinderte, dass der mit Kuhschiss verdreckte Schwanz die Haare beschmierte. Dass Menschen selbst entscheiden können, dieses Accessoire abzulegen, ist Freiheit! Das gilt auch in diesem Fall. @Winter Johanna Es ist schlicht unmöglich, dass Eltern ihre Kinder absolut neutral erziehen. Was ist denn an dieser fürchterlichen Rückbesinnung auf Religion so toll? Kinder müssen, was ihre Freiheiten angeht, einen besonderen Schutz genießen. Dann mailen Sie uns bitte an kommune@taz.de. Wird dann über Sonnenbrillen, lange Kleider oder gar geschlossene Schuhe diskutiert?". Lieber URANUS, wenn Sie denken, dass ich naiv Gruppen von Menschen als monolithische Blöcke gegenüber stelle, ohne zu versuchen auf erkennbare Feinheiten und Unterschiede zu achten, liegen Sie falsch. Jetzt werden es praktisch jeden Tag mehr. Wir sind ein bisschen nachlässig damit, diese Dinge zu reflektieren, saturiert und friedlich, wie wir hier seit Jahrzehnten leben. Spezielle Gegebenheiten und Zwänge der Kindheit sind lebensprägend und allzu häufig nicht einfach mit dem Eintritt ins Erwachsenenleben abzulegen. Was ich viel schlimmer finde: das im Christentum Kleinstkinder, die keinerlei noch Vorstellung von Religion haben, getauft werden. Darüber muss diskutiert werden: Mit der SPD und über das Vertrauen in Religionen. Mehr zum Thema. Überhaupt scheint es ihnen unvorstellbar zu sein, dass sie sich selbst irgendwann emanzipieren könnten von patriarchalen, autoritären Vorstellungen und Verhaltensweisen. Es gibt genug getaufte, die später dann aus der Kirche ausgetreten sind. Teil 1. Sie würden die Fähigkeit dazu ja sonst vielleicht auch anderen Menschen zubilligen. Sie weisen in Ihrem Beitrag oben völlig richtig darauf hin, dass wir bei Verwendung der Begriffe genauer sein sollten. * Zum Thema Vollverschleierung gibt es allerdings unbedingt etwas zu sagen. Ein Verbot des Kopftuchs entspricht nunmal nicht unserer Gesellschaft. Aber das nur am Rande. Ist manchmal ein bisschen schwierig bei (notgedrungen) in der Länge beschränkten Kommentarbeiträgen. Ein von Terre des Femmes beauftragter Rechtsgutachter hält ein Kinderkopftuchverbot für verfassungskonform. Wer jünger ist, dem traut der Gesetzgeber einfach nicht die nötige Reife für bewusste Entscheidungen aus religiösem Grund zu. (Rechtlich) Wirksame Ein- und Austritte in die sog. Nach deutschem Recht ist man mit 14 religionsmündig. Eines Tages hörte ich mir einen Vortrag von Medizinern für Mediziner über Beschneidungen im Subsahara-Gürtel an. Solange das nicht geschieht, halte ich die Fragestellung dennoch für richtig, solange sie um die Förderung von Selbstbestimmung kreist, dann müssten aber wiederum die von Forist/innen genannten Initiationsriten sämtlicher Kirchen verboten werden – Taufe, Beschneidungen (m/w), usw. Fakt ist doch, dass eine Taufe keine irreversiblen Schäden hinterlässt. Was soll denn nach einem Kopftuchverbot kommen? Diese Erkenntnis war ihrerzeit ein bahnbrechender Fortschritt und bleibt bis heute bedeutsam. Und wie die Kippa beim Juden, signalisiert ja das Kopftuch bei den muslimischen Frauen, die Individuen als sexuelle Wesen. Wenn schon kleine Mädchen ihr Haar bedecken müssen, können sie später nicht mehr frei entscheiden, so die Befürchtung Foto: dpa. Wobei "Postmoderne" ohne Probleme synonym zu setzen ist mit nihilistischer Sympathie für den Neotribalismus. Und nicht denen auf den Leim zu gehen, die mit irgendwelchen „Kultur-„Argumenten die Unterdrückung anderer fordern und rechtfertigen. Deren gellender Ruf, am Ende eines Spieltages, die ganze Straße entlang, Eleeeni! Terre des Femmes will Mädchen das Kopftuch verbieten. Es ist auch wahr, das Frauen von kleinauf durch das Kopftuch konditioniert werden. Es geht um Kopftuchverbot für Kinder. Ob Sie nun in einer Kirche mit Wasser besprenkelt wurden oder in eine Pfütze gehopst sind... Weitaus schlimmer sehe ich in der Tat Beschneidungen etc., die sollten im Sinne der Religionsfreiheit an Kindern nicht durchgeführt werden können. Da sie mir aber nun mal täglich auf ihrem Schulweg begegnen die Flüchtlingskinder die in meiner Nähe wohnen, die Kleinen fröhlich herumalbernd ohne Tuch, die etwas größeren dann, immer noch zu Späßen aufgelegt, plötzlich mit, denke ich, ich sollte eine klare Haltung dazu einnehmen. @61321 (Profil gelöscht) Beim Kulturrelativismus ging es ursprünglich v. a. um ein anthropologisches Verständnis fremder Kultur. Die aufgeworfenen Themen sind viel zu komplex, um hier kurz abgehandelt zu werden. Dann wäre deutlich geworden, dass eine erhebliche Anzahl der Frauen, die unterschrieben haben, gar nicht auf der Mitfrauenversammlung war. „Durch die Verschleierung von Minderjährigen wird ein späteres Tragen des Kopftuchs bereits in der Kindheit vorgeprägt“, begründet der Verein: „Als Folge dieser Konditionierung können oder wollen die Mädchen auch später das Kopftuch nicht mehr ablegen.“ Das finden manche Mitfrauen, wie sich Mitglieder bei TdF nennen, skandalös – und distanzieren sich jetzt in einem offenen Brief von dem Beschluss. Für Demokratien gilt: Eine gesellschaftliche Debatte unter Berücksichtigung aller Meinungen wäre angebracht. Statt diese - in Deutschland wenig bekannte - feministische Argumentation erst einmal ausführlich darzustellen, wird statt dessen nur den Kritiker_innen dieser Argumentation Raum gegeben. Wird dann über Sonnenbrillen, lange Kleider oder gar geschlossene Schuhe diskutiert? "Terre des Femmes" will Kopftuchverbot für Mädchen "Terre des Femmes" hat sich in die Kopftuchdebatte eingeschaltet. @Rudolf Fissner bzw. Kinder haben unbestritten ein Recht auf Religionsfreiheit (das ist ein Menschenrecht ab Geburt). @Christine Kiefer Wenn Zwang mit Gegenzwand beantwortet wird, darf dieser nicht total sein. Er unterstützt von Gewalt betroffene Mädchen und Frauen durch Aktionen, Öffentlichkeitsarbeit, Förderung von Projekten und internationale Vernetzung. Es roch interessant bei denen. Aber leider nimmt die Macht der Religion (insgesamt ) immer mehr zu. @Matthias Bild "Was soll denn nach einem Kopftuchverbot kommen? Probleme mit dem Diskriminierungsverbot sehe ich keine. Soziologin Silke van Dyk Kopftuch für Mädchen "gehört nicht verboten". Sie sollen frei sein für: Die Taufe hat hingegen keine weiteren Auswirkungen, sobald das Wasser getrocknet ist.
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